Trauerbegleitung

 

Sterben und Tod

Sterben und Tod gehören zu unserer Existenz wie das tägliche Atmen. Doch wenn der Tod in unsere Häuser und Wohnungen eintritt, dann verändert er alles. In solchen Situationen nehmen Menschen gerne auch geistlichen Beistand an. Als Kirche und als Christen möchten wir Sie auch in den schwersten Stunden des Abschiednehmens von einem geliebten Menschen nicht alleine lassen.
Bei längerer Krankheit
deutet sich ein solcher Abschied langsam an. Manche Menschen beginnen selbst über ihren bevorstehenden Tod zu sprechen, andere ahnen ihn, aber verschweigen ihn sorgsam. Wenn Sie als Angehörige spüren, dass das Ende nicht mehr ferne ist, können Sie uns gerne rufen - und sei es auch nur zu einem Besuch, der dem Kranken signalisiert, Du darfst über alles sprechen oder alles schweigen, aber du bist nicht allein. Das entlastet die Angehörigen und auch den Kranken. Alles Weitere wird und kann sich aus diesem Besuch ergeben.
Beim Eintritt des Todes
erschrecken wir fast immer, es ist, als bliebe alles stehen. Bleiben auch Sie dann erst einmal ruhig stehen, beten Sie, wenn Sie es vermögen. Rufen Sie den Arzt, rufen Sie auch uns, wenn Sie mögen, wir beten dann mit Ihnen und segnen gemeinsam den Verstorbenen. Die Stunde des Todes gehört ganz alleine dem Menschen, nicht der nun folgenden Organisation des weiteren Verlaufs.
Im Laufe des Tages, aber nicht in der ersten Stunde, nehmen Sie bitte Kontakt mit einem Bestattungsinstitut auf und lassen Sie sich fachmännisch beraten, wie alles Weitere zu veranlassen ist.
Vorbereitung der Trauerfeier und der Beisetzung
Das Bestattungsunternehmen wird mit Ihnen zusammen einen möglichen Beerdigungs- oder Abschiedstermin anvisieren. Wenn Sie eine kirchliche Bestattung oder Trauerfeier wünschen, nimmt das Bestattungsunternehmen mit uns Kontakt auf, um Termine abzustimmen, die möglich sind. Steht dann der Termin fest, vereinbaren wir mit Ihnen ein Gespräch, um die Feier miteinander vorzubereiten. Dazu werden Sie ins Pfarrhaus gebeten, wir kommen auch gerne zu Ihnen nach Hause, wenn Ihnen dies angenehmer ist. In diesem Gespräch soll Ihr Empfinden angesichts der schmerzlichen Situation zur Sprache kommen, aber dann auch ganz besonders das Leben Ihres Verstorbenen, was ihm oder ihr wichtig war und was dieser Mensch Ihnen bedeutet hat. Diese Bedeutung bleibt ja und kann in keinem Grab Platz finden. Von Gott her werden wir das Leben des Menschen als eines deuten, das nicht dem Tod, dem Ende gehört, sondern dem Neubeginn in ihm, dem ewigen Leben.
Die Trauerfeier und die Beseitzung
Wir begleiten Sie dann in der Trauerfeier und nehmen gemeinsam Abschied, ehe wir das Sterbliche eines Menschen wieder der Erde übergeben, ob als Erdbestattung oder Urnenbestattung. Wir tun das in Ehrfurcht und aus unserem Glauben heraus, dass in jedem Menschen Gott seinen Wohnsitz hatte in dieser Erde.
Weitere Hilfe und Auskunft erteilen Ihnen gerne die Seelsorger Ihrer Gemeinde.